Hallen-WM: Yemisi Ogunleye mit 19,46m auf Rang 5

  20.03.2026    WLV BLV Top-News BLV BLV-Wettkampf BW-Leichtathletik Top-Events Top-News BW-Leichtathletik Wettkampfsport Leistungssport
Kugelstoßerin Yemisi Ogunleye hat am Freitag bei der Hallen-WM in Torun Platz fünf belegt. Ihre beste Weite von 19,46 Metern gelang ihr gleich im ersten Durchgang. Zur Hallen-Weltmeisterin krönte sich Chase Jackson.

Vier Kugelstoßerinnen hatten im Vorfeld der Hallen-WM die 20-Meter-Marke übertroffen. Am Freitagabend in Torun (Polen) gelang das jedoch nur einer von ihnen: Chase Jackson. Die US-Amerikanerin, Freiluft-Weltmeisterin von 2022 und 2023, wuchtete ihr Arbeitsgerät im vierten Durchgang auf 20,14 Meter. Zu diesem Zeitpunkt wusste sie noch nicht, dass bereits ihr zweiter Stoß auf 19,96 Meter Gold wert gewesen wäre.

Diese Weiten hat auch Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye (MTG Mannheim) in dieser Saison bereits angeboten. In Torun startete sie mit einem guten Versuch auf 19,46 Meter, mit dem sie nach dem ersten Durchgang auf Rang zwei lag. In den folgenden Runden konnte sie jedoch nichts mehr draufpacken und fiel auf Platz fünf zurück. Damit war sie einmal mehr mittendrin in der Weltklasse, der erhoffte Ausreißer in Richtung Medaille blieb allerdings aus.

Stimmen zum Wettbewerb: 

Yemisi Ogunleye (MTG Mannheim)
"Mit 19-einhalb Metern muss ich mich nicht verstecken. Es hat Spaß gemacht, den Mädels heute zuzugucken. Es war heute die Zeit einer anderen Athletin. Das gehört zum Sport dazu. Das Ergebnis wird jetzt verarbeitet, abgehakt und dann geht's in die Sommersaison. Natürlich will man bei einer Weltmeisterschaft den Ausreißer nach oben haben, aber auch das ist kein Selbstläufer. Dazu gehört viel hartes Training und man muss einen kühlen Kopf bewahren. Es war ein megahartes Feld heute und wir haben uns gut geschlagen. Wir gehen mit einem guten Gefühl raus und mit dem Wissen, dass ich im Sommer wieder neu angreifen kann. Was ich auf jeden Fall mitnehmen kann, ist, dass es sich gelohnt hat, die technische Umstellung zu wagen. Die 20,37 Meter von Dortmund waren ein Fingerzeig, wo es hingehen soll." 

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Svenja Sapper (leichtathletik.de) / wlv