Hallen-WM: Manuel Eitel übernachtet auf Rang acht
Das erste Ausrufezeichen in Torun setzte am Freitagvormittag Simon Ehammer. Der Hallen-Weltmeister von 2024 ließ die Konkurrenz in seinem Lauf stehen und stürmte in 6,69 Sekunden zu einer neuen Bestzeit. Die zweitbeste Zeit des Vormittags sprintete der Sieger des ersten Laufs – und der hieß Manuel Eitel. Der Ulmer, der seit dem vergangenen Herbst in Großbritannien trainiert und ursprünglich gar nicht mit einem Hallen-WM-Start geplant hatte, überquerte die Ziellinie nach 6,91 Sekunden.
Im Weitsprung hingegeb büßte Manuel Eitel ein paar Punkte ein. Auf 6,80 Meter im ersten Durchgang folgten 6,91 Meter im zweiten und 6,98 Meter im dritten Versuch. Dass deutlich mehr drin gewesen wäre, zeigte sich bei seinem dritten Sprung: Der Ulmer verschenkte am Brett 37,5 Zentimeter. So ging diesmal keine Sieben-Meter-Weite in die Wertung ein. Im Gesamt-Klassement ist der 29-Jährige, der in Bestform schon 7,61 Meter gesprungen ist, mit 1.724 Punkten auf Rang zwölf zurückgefallen.
Mit 15,10 Metern und 1,96 Metern auf Rang acht
Nach dem Dämpfer im Weitsprung gelang Manuel Eitel im Kugelstoßen wieder ein ordentliches Ergebnis. Mit 15,10 Metern bewegte er sich in ähnlichen Regionen wie in seinem besten Hallen-Siebenkampf, bei dem er die Kugel auf 15,27 Meter befördert hatte. Der Ulmer rangiert mit 2.520 Punkten auf Platz zehn, das Feld ist jedoch so dicht zusammengerückt, dass zum Franzosen Téo Bastien auf Rang fünf lediglich 34 Punkte fehlen. Platz drei im Zwischenklassement hat der zweite US-Amerikaner Heath Baldwin (2.632 pt) inne, dem Makenson Gletty (2.617 pt) mit seinem starken Kugelstoß ordentlich auf die Pelle gerückt ist.
Manuel Eitel übernachtet mit 3.287 Punkten auf Rang acht. Mit 1,96 Metern ging für ihn eine solide Höhe in die Ergebnislisten ein. Dabei bewies der 29-Jährige Nervenstärke, denn sowohl bei 1,93 als auch bei 1,96 Metern musste er in den dritten Versuch. Erst 1,99 Meter waren dann zu hoch für den Ulmer, für den die WM-Teilnahme unverhofft gekommen war.
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