EM Rom Tag 2 | Höhen und Tiefen in den (Halb-) Finals

  08.06.2024    WLV Top-News WLV Wettkampf BLV Top-News BLV BLV-Wettkampf BW-Leichtathletik Top-News BW-Leichtathletik Wettkampfsport
Hier finden Sie einen Überblick über die Highlights der Nachmittags-Session mit baden-württembergischer Beteiligung von den Leichtathletik Europameisterschaften in Rom (Italien).

FRAUEN 

100 Meter Hürden | Halbfinale 

EM-Debütantin Rosina Schneider (TV Sulz) hat sich am Samstagabend im Halbfinale lange teuer verkauft. Die 19-Jährige lag bis kurz vor dem Ziel in aussichtsreicher Position. Dann jedoch kam sie aus dem Rhythmus und stürzte in eine Hürde. Die U20-Europameisterin strauchelte und stolperte in 13,41 Sekunden noch ins Ziel, die Chance auf eine mögliche neue Bestzeit und das erste Ergebnis unter 13 Sekunden war jedoch dahin. 

 

MÄNNER 

20 Kilometer Gehen | Finale 

Der deutsche Geher Nathaniel Seiler (TV Bühlertal) ging in 1:27:42 Stunden auf Rang 25. Der frühere 50-Kilometer-Spezialist, der sich aufgrund der Streichung der längeren Distanzen nun nach unten orientiert, war froh, den Wettkampf beendet zu haben. "Ich habe nie ans Aufgeben gedacht. Den Zieleinlauf ins Stadion wollte ich mir nicht nehmen lassen", sagte er. 

100 Meter | Halbfinale 

Seit Lucas Jakubczyk 2014 in Zürich (Schweiz) hatte kein deutscher Sprinter mehr das 100-Meter-Finale bei der EM erreicht. Am Samstag gelang das gleich zwei Athleten, zum ersten Mal in diesem Jahrtausend! Den wohl kuriosesten Wettkampf seiner Karriere erlebte Robin Ganter (MTG Mannheim): Der Starter schoss zurück, doch einige Athleten sprinteten dennoch bis ins Ziel. Der Mannheimer gehörte zu denjenigen, die frühzeitig stoppten. So wurde das erste Halbfinale verschoben und fand erst nach den beiden anderen Läufen statt. Wenig später reichten 10,21 Sekunden Robin Ganter zum Finaleinzug über die Zeit. 

Im Finale blieb sein Startblock dann jedoch leer. Robin Ganter hatte mit muskulären Problemen zu kämpfen und verzichtete aus Sicherheitsgründen auf seinen hart erkämpften Finalstart. 

Weitsprung | Finale 

Simon Batz (MTG Mannheim) war zum Finale mit guten Chancen auf eine der vorderen Platzierungen angereist. Vor Ort hatte er dann jedoch Schwierigkeiten in den Wettkampf zu kommen. Mit zwei ungültigen Versuchen und einem Sprung auf 7,65 Meter verpasste er den Einzug in den Endkampf. Am Ende belegte er Paltz neun. 

 

Svenja Sapper (leichtathletik.de) / wlv

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