Nachwuchstalente setzen starke Akzente bei den U16‑Hallenmeisterschaften
Besonders in der männlichen Jugend M15 setzte Noah Christen vom TV Eppelheim 1927 ein deutliches Ausrufezeichen. Mit Siegen im Weitsprung, Kugelstoßen und Hochsprung dominierte er das technische Feld nahezu nach Belieben. Im Sprint blieb Michael Osawaru von der LG Region Karlsruhe in 7,52 Sekunden klar vorn, während seine Vereinskameraden Lorenz Löffler und Elias El Alot über 800 Meter ein enges vereinsinternes Duell zeigten, das Löffler knapp für sich entschied. Über die Hürden überzeugte Ian Ochs vom SV Büchenbronn, und im Stabhochsprung setzte sich Philipp Frick vom ESV Weil am Rhein souverän durch. Der Mehrfachsprung ging deutlich an Adrian Könn von der DJK Hockenheim.
Auch in der M14 blieben die Leistungen auf hohem Niveau. Jonas Murschel von der LG Hohenfels untermauerte seine Sprint- und Hürdenstärke mit zwei klaren Siegen. Ebenso erfolgreich war David-Noah Gwanmesia vom TSV Handschuhsheim, der im Hochsprung und Mehrfachsprung jeweils die Konkurrenz hinter sich ließ. Felix von Burski vom TV Neustadt gewann den Weitsprung, Jan Strittmatter von der LG Radolfzell den Stabhochsprung. Über 800 Meter setzte sich Eric Prados Billamboz von der TSG 78 Heidelberg durch.
Hannah Link setzt Akzente bei der weiblichen Jugend W15
In der W15 bestimmte Hannah Link von der LG Region Karlsruhe das Geschehen auf den kurzen Strecken. Sie gewann sowohl den 60‑m‑Sprint als auch die 60‑m‑Hürden. Über 800 Meter war Hannah Brickmann vom USC Freiburg die stärkste Läuferin und zeigte zudem im Hochsprung mit Platz zwei eine bemerkenswerte Vielseitigkeit. Den Hochsprung entschied Antje Srock vom TV Villingen für sich. Im Weitsprung setzte sich Lotte Nagel vom PTSV Konstanz durch, den Mehrfachsprung gewann Lotte Becker vom SV Seckenheim. Im Kugelstoßen behauptete sich Fina Thimm vom TuS Efringen-Kirchen.
In der W14 präsentierten sich besonders die Athletinnen der MTG Mannheim in blendender Form. Chelsea Omoigui holte sowohl den Sprint- als auch den Hürdensieg. Noch deutlicher stach Hannah Burk hervor, die im Stabhochsprung mit 3,71 Metern eine außergewöhnlich starke Leistung zeigte. Darüber hinaus gingen weitere Titel an Anni Baumann von der LG Ortenau Nord im Hochsprung, an Maresa Thiel von der SG Kuppenheim im Weitsprung, an Valeria Giesbrecht von der DJK Hockenheim im Mehrfachsprung und an Maintou Simpara von der MTG Mannheim im Kugelstoßen. Auch in den Staffelwettbewerben blieb die Leistungsdichte hoch. Die Startgemeinschaft Mannheim–Rohrbach–Handschuhsheim entschied sowohl die männliche als auch die weibliche U16‑Staffel für sich. Die Mixed‑Staffel des TV Eppelheim setzte zum Abschluss ein weiteres Ausrufezeichen und gewann souverän.