Klein und Mihambo holen weitere DM-Titel
  21.02.2021 •     WLV , Top-News WLV , BLV , Top-News BLV , BW-Leichtathletik , Top-News BW-Leichtathletik , Leistungssport


Gold für Hanna Klein (LAV Stadtwerke Tübingen) und Malaika Mihambo (LG Kurpfalz), Silber für Marcel Fehr (LG Filstal), Constantin Preis (VfL Sindelfingen) und Christoph Kessler (LG Region Karlsruhe) und Bronze für Elena Burkard (LG farbtex Nordschwarzwald) war die überaus erfreulich Ausbeute der Athleten aus Baden-Württemberg am zweiten Tag der Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund.

„Ich habe hinten raus auf meinen starken Kick vertraut, und das ist wieder aufgegangen“, sagte Hanna Klein, nachdem sie das Rennen in 8:54,32 Minuten überzeugend gewonnen hatte. Dahinter überraschte Triathletin Laura Lindemann (SC Potsdam) mit 8:57,82 Minuten vor Elena Burkard (8:59,05 Minuten). Alle drei unterboten dabei die Norm für die Hallen-EM in Torun (4. bis 7. März). Während Burkard dort auf der 3.000 Meter-Distanz antreten wird, will Klein versuchen, auf den 1.500 Metern möglichst weit vorne reinzulaufen. Marlene Gomez Islinger vom SSV Ulm lief als Sechste nach 9:21,74 Minuten ins Ziel.

Hürdenläufer Preis düpiert 400 Meter-Läufer

Bereits am Samstag hatte der deutsche 400 Meter-Hürdenmeister Constantin Preis die Spezialisten über 400 Meter als Vorlaufschnellster düpiert. Am Sonntag fehlten dem Sindelfinger mit 47,05 Sekunden nur zwei Hundertstel für den Titelgewinn. „Natürlich bin ich mit der Norm für die Hallen-EM sehr zufrieden, hätte mir dennoch erhofft, hier den Titel zu holen“, sagte der 22-Jährige nach dem Rennen. Mit seinem Trainer Sebastian Marcard war er gerade aus dem zweiwöchigen Trainingslager aus Gran Canaria zurückgekommen.

Kessler 800 Meter-Zweiter

Christoph Kessler (LG Region Karlsruhe) holte sich in 1:47,83 Minuten erwartungsgemäß die Silbermedaille über 800 Meter. Doch nicht Marc Reuther (1:48,70 min) sicherte sich den Titel, sondern Oskar Schwarzer (TV Groß-Gerau, 1:47,63 Minuten). „Das Problem war, dass ich in der Kurve nicht an Marc vorbeigekommen bin und es dann hinten raus hart wurde“, kommentierte Kessler den Rennverlauf. Hinter den Medaillenrängen belegten mit Tim Assmann (1:49,87 min) und Adrian Engstler (1:52,41 min) zwei Athleten des TV Villingen die Plätze vier und fünf.

Fehr zufrieden mit Silber

„Das Rennen über 3.000 Meter blieb sehr lange sehr ruhig, deswegen konnte ich mich auf den Endspurt konzentrieren“, sagte Marcel Fehr von der LG Filstal. Für ihn war der zweite Platz in 8:10,59 Minuten die bislang beste Platzierung bei deutschen Meisterschaften. Sein Ziel für den Sommer: ein gutes 5.000 Meter-Rennen abzuliefern. Rang fünf holte sich Robert Baumann (LAV Stadtwerke Tübingen) in 8:13,83 Minuten.

Vierter Hallentitel in Folge für Malaika Mihambo

Auch wenn sie bei keinem ihrer Sprünge den Absprungbalken perfekt traf, war der vierte Titelgewinn in Serie bei den Deutschen Hallenmeisterschaften für Malaika Mihambo eine klare Angelegenheit. Die Athletin von der LG Kurpfalz machte mit einem Sprung auf 6,70 Meter schon im zweiten Durchgang alles klar. Die 27-Jährige war mit ihrem Auftritt in Dortmund ganz zufrieden: „Ich hatte wieder ein bisschen Probleme, in den Anlauf reinzufinden, aber da ich mir letzte Woche eine leichte Gehirnerschütterung zugezogen habe, bin ich froh, dass ich heute überhaupt springen konnte.“ Für die Hallen-Europameisterschaften in zwei Wochen im polnischen Torun sieht die Weltmeisterin noch Potential: „Effektiv hat man auch gesehen, dass Sprünge um die 6,90 Meter dabei waren. Von daher stimmt mich das sehr zuversichtlich.“

>> Zu den Ergebnissen der Deutschen Hallenmeisterschaften in Dortmund



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