Hanna Klein stürmt ins WM-Finale
Während Deutschlands Ausnahmetalent über die Mittelstrecken, Konstanze Klosterhalfen, im 1500 Meter-Halbfinale der Leichtathletik-WM in London bitteres Lehrgang bezahlte und sich nicht fürs Finale qualifizieren konnte, gelang der zweiten deutschen Starterin der große Coup. Mit einer taktischen Meisterleistung stürmte Hanna Klein von der SG Schorndorf 1846 ins WM-Finale über 1500 Meter.
Im Windschatten der Südafrikanerin Caster Semenya hielt sich die WM-Debütantin aus allen Nickligkeiten heraus und zog als Fünfte ihres Halbfinals ganz sicher ins Finale am Montag (7. August) ein. In 4:04,45 Minuten blieb die 24-Jährige nur einen Hauch über ihrer Bestzeit, die sie in diesem Jahr in Heusden (Niederlande) mit 4:04,15 Minuten aufgestellt hatte. Zuletzt stand mit Ellen Kiessling 1991 eine deutsche Läuferin in einem 1500 Meter WM-Finale.
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