06.10.2019
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Mihambo und Vetter als Quali-Beste im Finale

Weltmeisterlicher Auftritt in der Speerwurf-Qualifikation: Johannes Vetter (LG Offenburg) legte mit 89,35 Meter die größte Weite vor
Entspannt ins Weitsprungfinale mit einem 6,98 Meter-Sprung: Malaika Mihambo (LG Kurpfalz)
Es war nicht sein Tag: Andreas Hofmann (MTG Mannheim) schied in der Speerwurf-Qualifikation aus

Speerwurf-Weltmeister Johannes Vetter (LG Offenburg) hat mit einem Wurf auf 89,35 Meter im gestrigen Qualifikationswettkampf das Finale genauso locker erreicht wie Weitspringerin Malaika Mihmabo (LG Kurpfalz), die vor dem Brett abgesprungen und trotzdem auf 6,98 Meter geflogen ist.

Während Weltmeister Johannes Vetter (LG Offenburg; 89,35 m) und Team-EM-Sieger Julian Weber (USC Mainz; 84,29 m) in der A-Gruppe der Speerwurf-Qualifikation nur einen Versuch für den Finaleinzug benötigten, kamen die anderen beiden deutschen Starter am Samstagnachmittag bei der WM in Doha gar nicht zurecht. In der B-Gruppe schieden sowohl Olympiasieger Thomas Röhler (LC Jena; 79,23 m) als auch der Deutsche Meister Andreas Hofmann (MTG Mannheim; 80,06 m) aus. Beide trennte ein gutes Stück von den für die Top zwölf benötigten 82,26 Meter

Eindrucksvoll war hingegen die Vorstellung des Titelverteidigers. Johannes Vetter legte das 800-Gramm-Gerät optimal in die Luft des Khalifa-Stadions und hakte die geforderten 84 Meter ohne Probleme ab. Gleiches gelang Julian Weber wenige Minuten später, der bei seiner WM-Premiere wie bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio das Finale erreichte.

In der Endabrechnung gewann Johannes Vetter wie vor zwei Jahren bei der WM in London (91,20 m) mit 89,35 Metern die Qualifikation. Zweitbester Werfer war mit Magnus Kirt (Estland; 88,36 m) die Nummer eins der Welt. Dahinter folgten Anderson Peters (Grenada; 85,34 m), Kim Amb (Schweden; 84,85 m) und London-Olympiasieger Keshorn Walcott (Trinidad & Tobago; 84,44 m).

Weitsprung-Europameisterin Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) hat ihre Gold-Ambitionen bei den Weltmeisterschaften in Doha eindrucksvoll untermauert. In der Qualifikation am Samstagnachmittag sprang die Diamond-League-Gesamtsiegerin gleich im ersten Versuch auf 6,98 Meter und konnte danach in Ruhe ihre Sachen packen. Für die direkte Qualifikation waren 6,75 Meter gefordert. Sogar 23 beim Absprung verschenkte Zentimeter machten Malaika Mihambo nichts aus.

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