14.09.2017
BW-Leichtathletik

Gibt's für Württembergs U16 einen Sieg in der Nachbarschaft?

Nur einen Katzensprung über die Landesgrenze geht es für das württembergische U16-Team beim diesjährigen Vergleichskampf mit Gastgeber Bayern und Hessen. Und so startet denn auch der einzige Vöhringer Lokalmatador für die Württemberger: Weitspringer Janis Kaatz (SSV Ulm 1846) kann zu Fuß in den Karl-Eychmüller-Sportpark kommen, der am Samstag Nachwuchsleichtathletik der Spitzenklasse zu sehen bekommt. Am Start sind gleich neun deutsche Meister, die sich gleichmäßig auf die drei Teams verteilen.

Viele Punkte erhofft man sich auf württembergischer Seite von den drei deutschen Meistern. 3.000 m-Sieger Paul Specht (VfL Sindelfingen) will versuchen, die 3x 1.000 m-Staffel zum Sieg zu führen. Der deutsche Neunkampfmeister Oskar Neudeck (Filstal) will im Speerwurf genauso punkten wie sein Vorgänger, Zwillingsbruder Felix, der im Hoch- und Stabhochsprung um den Sieg mitreden will. Schwer wird es Hürdensprint-Meisterin Leonie Maginot (LAZ Ludwigsburg) haben, die in Bremen die Gunst der Stunde nutzte, jetzt aber mit den Hessinnen Sarah Vogel und Antonia Unger auf Sprinterinnen trifft, die im Verlauf der Saison schon schneller waren und dank der unterschiedlichen Ferien auch schon deutlich länger wieder im Training sind. Auch im Langsprint sind mit den süddeutschen Meistern Laura Wilhelm (VfL Waiblingen) und Langhürdler Benjamin Fischer (VfL Sindelfingen) ordentlich Punkte drin. Unter den zehn Athleten des jüngeren Jahrgangs ragen die süddeutsche 800 m-Meisterin Lucia Arens (KSG Gerlingen) und Doppelmeister David Frank (LG Steinlach-Zollern/ 80 m Hürden und Hochsprung) heraus, die sich schon mit den älteren Jugendlichen messen können.

Trotz des Trainingsvorteils für das hessische Team und des Heimvorteils für die Bayern dürften alle drei Teams wieder eng beieinander liegen, so dass wieder mit einem Kampf bis zuletzt um den Gesamtsieg gerechnet werden kann. Bei den letzten drei Auflagen dieses tradtionsreichen Vergleichskampfes gab es stets einen anderen Sieger – und nie war es der Gastgeber!

Chu

 

 

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