19.02.2017
BW-Leichtathletik Leistungssport

Alina Reh und Marie-Laurence Jungfleisch holen weitere DM-Titel

Das Siegertrio über 3.000 Meter: Gesa-Felicitas Krause, Alina Reh und Hanna Klein (v. links).

Am zweiten Tag der Hallen-DM in Leipzig gab es weitere 8 Medaillen für die baden-württembergischen Athleten, darunter zweimal Gold durch Alina Reh und Marie-Laurence Jungfleisch.

Ihren 5. Hallentitel in Folge holte sich Marie-Laurence Jungfleisch vom VfB Stuttgart. Sie steigerte sich von Höhe zu Höhe und konnte am Ende als einzige Springerin 1,92 Meter überqueren. Damit setzte sie sich gegen die Berliner Jossie Graumann (1,89 Meter) durch schaffte gleichzeitig auch noch die Norm für die Hallen-EM. Platz 4 ging an die Mehrkämpferin Lisa Maihöfer von der LG Staufen mit 1,80 Meter, Siebte wurde mit Sophie Hamann vom Tus Metzingen mit 1,75 Meter ebenfalls eine Siebenkämpferin.

Den zweiten Titel nach Baden-Württemberg holt in souveräner Manier Alina Reh vom SSV Ulm 1846 über die 3.000 Meter-Distanz. Sie drückte vom Start weg aufs Tempo und setzte sich nach und nach von ihren Konkurrentinnen ab. Am Ende blieb die Uhr für die Ulmerin bei 8:53,56 Minuten stehen: DM-Titel, neue persönliche Bestmarke und Norm für die Hallen-Europameisterschaften. In Ihrem Sog knackte auch Hannah Klein von der SG Schorndorf 1846 erstmals die 9 Minuten-Marke. Als Dritte blieb sie in 8:57,86 Minuten ebenfalls noch unter der EM-Norm und darf sich nun Hoffnungen auf das Ticket nach Belgrad machen. Zwei weitere Läuferinnen aus Baden-Württemberg platzierten sich unter den ersten Acht: Fabienne Amrhein von der MTG Mannheim wurde in 9:13,97 Minuten Sechste, Nada Ina Pauer vom VfB LC Friedrichshafen in 9:22,98 Minuten Achte.

Silber ging über 800 Meter an Christoph Kessler von der LG Region Karlsruhe. Er musste in dem erwartet engen Zweikampf mit dem Jahresschnellsten Robert Farken den Lokalmatadoren vom SC DHfK Leipzig in 1:49,78 zu 1:49,81 Minuten ganz knapp den Vortritt lassen. Seine Vereinskameraden Pascal Kleyer und Holger Körner kamen als Fünfte und Sechste in 1:52,77 bzw. 1:53,52 Minuten ins Ziel; Achter wurde Alexander Lang von der MTG Mannheim in 1:54,09 Minuten.

Ebenfalls auf dem Silberrang platzierte sich im Stabhochsprung der Männer Florian Gaul vom VfL Sindelfingen. Er meisterte 5,58 Meter und scheiterte erst an der folgenden Höhe von 5,68 Meter, die nur der neue Deutsche Meister Raphael Holzdeppe meistern konnte. Die Plätze 7 und 9 gingen mit jeweils 5,28 Meter an Jakob Köhler-Baumann von der LG Filstal und Leo Lohre vom VfL Sindelfingen.

Bronzemedaillen holten sich Nadine Gonska von der MTG Mannheim über 200 Meter in 23:48 Sekunden, Martin Jasper vom VfB Stuttgart 1893 im Dreisprung mit 15,37 Meter und Stefan Hettich Hettich vom TSV Gomaringen über 1500 Meter in 3:46,64 Minuten.

Weitere Finalplatzierungen gab es für Hannah Mergenthaler von der MTG Mannheim als Fünfte über 400 Meter in 55,34 Sekunden und Martin Sperlich vom VfB LC Friedrichshafen über 1500 Meter als Sechsten in 3:51,74 Minuten. Im Dreisprung landete Felix Mairhofer von der LG Region Karlsruhe mit einem Sprung auf 15,35 Meter auf Platz 4, Thomas Schmidt von der TSG Weinheim wurde mit 15,13 Meter Sechster. Im Finale über 800 Meter der Frauen stand Gina Daubenfeld von der SG Schorndorf; sie wurde in 2:12,03 Minuten Achte. Lisa Nipgen vom LAZ Ludwigsburg qualifiziert sich für das B-Finale über 200 Meter und wurde dort in 24,27 Sekunden Dritte, in der Gesamtabrechnung ebenfalls Platz 8.

>> Zu den Ergebnissen der Deutschen Hallenmeisterschaften 2017

>> Zum Bericht auf www.leichtathletik.de

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